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Worte unseres Chief Innovation Officers

Marketing auf vier Rädern, oder warum Hunde nur Beifahrer sein dürfen

Als Chief Innovation Officer habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, meine Kollegen mit neuen Ideen für Live-Marketing-Konzepte zu versorgen. Vor einer Weile habe ich darüber sinniert, wie man Hunde im Marketing einbinden kann.

Als ich mit meinen Überlegungen an Jörg herangetreten bin und versucht habe ihm „Marketing auf vier Pfoten“ näherzubringen, hatte er einen Geistesblitz. Ganz begeistert begann er mir von seiner Idee des „Marketings auf vier Rädern“ zu erzählen. Wie er von vier Pfoten auf vier Räder gekommen ist? Ich weiß es nicht.

Jörg erklärte mir, dass er Autos in ein Marketing-Konzept einbinden will. Ich habe ihn lange angeschaut und anschließend gefragt, ob er sein Auto jetzt mit Aufklebern verzieren möchte, oder Kunden in Zukunft persönlich zu Veranstaltungen kutschiert. Dann müsste er sich nämlich so eine schicke Uniform kaufen, wie sie die Chauffeure im Fernsehen immer tragen.

Nach einiger Zeit verkündete Jörg ganz stolz, dass wir zusammen mit PRO TIME Live-Marketing mobil machen. Das neue Angebot nennt sich „drive your product“ und soll Produktpräsentationen mit Fahrerlebnissen verbinden: Kunden können ihre Produkte im Rahmen von geführten Touren vorstellen. Zudem bleibt Jörgs Auto frei von Aufklebern.

Ich habe Jörg gefragt, wo wir denn die ganzen Autos herbekommen. Er meinte darum kümmert sich PRO TIME. Meine Kollegen und ich können uns ganz unserem Fachgebiet widmen. Während sich PRO TIME also um den Fuhrpark kümmert, planen wir den gesamten Ablauf der Veranstaltungen sowie die Inszenierungen der Produkte während der Zwischenstopps.

Als CIO hat mich die Idee überzeugt, denn so können wir noch mehr Bewegung ins Live-Marketing bringen. Begeistert hat mich zudem die Tatsache, dass die Touren auch off road stattfinden können. Das bedeutet nämlich, dass es über Stock und Stein ins Gelände geht. Dort gibt es immer so viele neue Sachen zu erschnüffeln. Vielleicht kann ich ab und an ein Barbecue in eine der Präsentationen einbauen. Natürlich als weiteres Erlebnis für die Teilnehmer und nicht, weil ich gerne Steaks esse.

Eine Sache an diesem Konzept gefällt mir allerdings nicht: Da ich als Hund keinen Führerschein bekomme, kann ich die nette Mopsdame von nebenan leider nicht selbst herumfahren. Immerhin kann ich meine Kollegen ab und zu bei den Touren begleiten.

Eine Chauffeur-Uniform wollte Jörg sich trotzdem nicht besorgen. Schade eigentlich.